25.01.2019

Freitag 20:00

KRAMthes meets Public Harmony

Alte Mitte, Viehofer Pl. 20, 45127 Essen

Improvisiertes aus Berlin trifft auf Selbiges aus dem Ruhrgebiet. KRAMthes Maribel Medina Rodrigues - Bassukulele, Stab, KramFX St. Kirchhoff - Banjo, Cigarboxguitar, Loops, KRAMFX Moritz Anthes - Posaune, FX Public Harmony Brad Henkel -amplified Trumpet Florian Zwissler -Analog Synthesizers Fabian Jung -Prepared Bassdrum Jeder für sich und alle zusammen. Eintritt 6€

28.01.2019

Montag 19:30

Elinor ist neu in der Stadt. Elinor ist wasserscheu und bekommt leicht Schnupfen. Elinor komponiert. Elinor improvisiert. Elinor observiert. Elinor steht auf Detektive und „The Police“. Und EMIMO spielt improvisierte Kammermusik auf Cello und Posaune. An diesem Abend sogar auf Barockinstrumenten. Eintritt 6€

30.01.2019

Mittwoch 20:00

Eröffnung Alte Mitte

Alte Mitte, Viehofer Platz 20, Essen

Von Januar bis Dezember 2019 wird die Alte Mitte von einem neu gegründeten Kollektiv kuratiert und bespielt.
Dieses besteht aus den KünstlerInnen Jan Klare, Emily Wittbrodt, Ivo Schneider, Hanna Fink, Moritz Anthes und Florian Walter, die hier einen offenen, interkünstlerischen Spielort für die verschiedenen Szenen der Region etablieren möchten.
Zur offiziellen Eröffnung präsentiert die Gruppe ihre Formate für die kommenden Monate, ein spannendes Abendprogramm und vieles mehr.

kick it off !

Georg Wissel - (präp.)sax, clarinet, Achim Tang - bass, Simon Camatta - drums, percussion

04.02.2019

Montag 19:30

Ludwig//Wittbrodt und SAD ED

Galerie Alte Mitte, Essen

Set 1 Ludwig//Wittbrodt LUDWIG//WITTBRODT (Ruhr) sind Emily Wittbrodt (Cello) und Edis Ludwig (Computer und Drums). Wittbrodt ist bei The Dorf und in vielen anderen Projekten assoziiert, Ludwig unter anderem bei Transport, Nassau und Gras. Set 2 SAD ED "Das muss!!! so.Das MUSS gut!!!GROẞẞSSS (Kinderweinen im Hintergrund) "Was ist DAS DEnn? " (sehr angeekelt aber unbedingt STARK) "HihiHAAAAwääärgh iiiiiiii" (lautes ungehaltenes Gelächter) Sad Ed 50 Quietschies-Hundespielzeug Musikmatten-Hüpfklavier

Umland Records Promoabend 2 bands - ein label - 6 musiker crashing airplanes: Jan Klare - as/ bss David Krüger - git Yasin Wörheide - objects super jazz sandwich: Flavio Zanutti - tp Florian Walter - as Simon Camatta - dr

Georg Wissel - (präp.) sax, clarinet Achim Tang - bass Simon Camatta - drums, percussion

For Moers festival 2018 Jan Klare invented 2000 – a six piece editionof 1000 1000 = Jan Klare – reeds, Bart Maris – trumpet, Elisabeth Coudoux – cello, Wilbert de Joode – bass + Michael Vatcher – drums, Steve Swell – trombone = 2000

19.02.2019

Dienstag 20:00

- Marius Chwalek führt Volta Penta auf. - Zur Aufführung kommt außerdem Sud (1985) von Jean-Claude Risset (Foto), mit einer Einführung von Edis Ludwig. In den Anfängen der elektronischen Musik war es üblich dass die KomponistInnen sogenannte Tapemusik produzierten. Das heißt sie bereiteten Tonbänder (Tapes) vor, die bei den Aufführungen dem Publikum einfach vorgespielt wurden. Das war zum Teil den Produktionsbedingungen dieser Musik geschuldet: Die Musik wurde in vielen Stunden des Aufnehmens auf Tonbänder, Einspielen von Synthesizern auf Tonbänder und vor allem dem Schneiden der Tonbänder komponiert. Bei den Konzerten saß das Publikum in der Regel in der Mitte einer beliebigen Anzahl von Boxen, die über einen oder mehrere Kanäle die Komposition wiedergaben. Auch bei der frühen digitalen Musik war diese Aufführungspraxis sehr verbreitet; die Stücke mussten teilweise tagelang berechnet werden bevor man sie anhören konnte. In den letzten Jahrzehnten hat jedoch die Live-Elekronik zunehmend an Bedeutung gewonnen, die technischen Mittel zur elektronischen Klangerzeugung in Echtzeit und auf der Bühne selber haben sich stetig verbessert. Es gibt allerdings immernoch neue und alte Tapestücke, bei denen es sich lohnt ihnen in einer Konzertatmosphäre zu lauschen. Deswegen wird es im Makroscope eine kleine Aufführung mit einer musiktheoretischen Einführung und anschließendem Hören des Stückes “Sud” (1985) von Jean-Claude Risset geben. Bei der Einführung werden Kompositions- und Synthesetechniken des Stückes vorgestellt und der musikhistorische Rahmen des Stückes abgesteckt, (hoffentlich) auch verständlich für interessierte nicht-Nerds. Anschließend könnte man noch ein bisschen über die Eindrücke, die das Stück hinterlässt reden. Das wird dann der Auftakt zu einer regelmäßigen Tapemusik-Aufführung im Makroscope. Im Gegensatz zu Jean-Claude Risset kann der Produzent Marius Chwalek selbst anwesend sein und seine Arbeiten zur Aufführung bringen. Von ihm erschien 2018 das Album Volta Penta auf Ana Ott. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen IDM, Experimental, Ambient und Musique concrète. Seine Kompositionen zu Volta Penta entstanden aus der Beschäftigung mit den Klängen elektromagnetischer Felder – Geräusche wie die eines Scanners im Ruhezustand, eines Computers oder astronomischer Objekte, hörbar gemacht durch die passende Technik. Eintritt frei.

21.02.2019

Donnerstag 20:00

Der Film fragt: Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Mit welcher Leichtigkeit konnten die Behörden agieren? Welche Methoden der Ausnahmesituation werden langsam zur Normalität? Und welche Gesellschaft zeichnet sich da am Horizont ab? Antworten geben u.a. Rafael Behr (Prof. für Polizeiwissenschaft, Akademie der Polizei Hamburg), Christiane Schneider (Hamburger Bürgerschaft), Heribert Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung); der Pressesprecher der Polizei Hamburg; der junge Aktivist Fabio V., der vier Monate in Untersuchungshaft saß, seine Anwältin und Vorstand im RAV, Gabriele Heinecke; sowie viele weitere aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus. Der Hintergrund: bis zu 170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurückzugewinnen. „Mit allen Mitteln“, war selten so wörtlich zu nehmen wie im Fall der G20-Verfahren. Eine Öffentlichkeitsfahndung von noch nie dagewesenem Ausmaß stellte über zweihundert Menschen mit vagen Verdachtsmomenten „an den Pranger“ und die Boulevard-Presse „spielte den Hilfssheriff“. 30 Wohnungen und Häuser wurden mit hoch bedenklichen Begründungen durchsucht und ein linkes Medienportal vom Innenminister verboten. Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ ging der Frage nach, ob die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auf den Prüfstand gehören? Droht die Gefahr, dass bei echten politischen Krisen alle Dämme des Rechts brechen, die den Bürger vor staatlicher Willkür schützen sollten? 13 Kameraleute filmten das Material während der G20-Tage welches ein umfangreiches und detailliertes Panorama in diesem Dokumentarfilm ermöglicht. Einschätzungen von 17 Protagonist*innen bilden den inhaltlichen Faden eines Films der weit über die Ereignisse vom Juli 2017 hinaus geht. »Der Film demaskiert einen Staat, der mit allen Mitteln die Kontrolle behalten wollte und sie doch – oder gerade deswegen – verlor.« TAZ Eintritt frei.

21.02.2019

Donnerstag 20:30

Utopian Beats, Noise, Impro

22.02.2019

Freitag 20:00

Der britische Multi-Instrumentalist Aaron Moore (Volcano the Bear) und der norwegische Experimentalmusiker Erik K Skodvin machen seit 2012 gemeinsam Musik, indem sie Solo-Improvisationen an Piano, Cello, Schlagzeug, Harfe, Gesang und selbstgemachten Instrumenten per E-Mail austauschen. Dieses File-Sharing führte schließlich auch zu gemeinsamen Veröffentlichungen. Im Sommer 2018 erschien die LP Instead of Rain I Bring a Hat, die komplett bei The Wire gestreamt werden kann. Die beiden unterbrechen ihre Fernbeziehung (Aaron lebt in New York) im Frühjahr für eine Europatour. Wir freuen uns sehr, ihre komplexen, gespenstischen, minimalistischen Stücke im Makro erleben zu können. Uns erwartet ein surrealer, klanglich faszinierender und bewegender Abend voller Improvisation. https://handsinthedarkrecords.bandcamp.com/album/instead-of-rain-i-bring-a-hat?from=embed Eintritt: 5€

Simon Camatta - dr Moritz Anthes - trombone Johannes Nebel - bass JOE JAZZ SESSION