Jérôme Noetinger: Analogsynthesizer, Elektronik, Tonbänder Gäste: Achim Zepezauer: Tischlein Elektrisch & Peter Eisold: Schlagzeug In den Händen des Franzosen Jérôme Noetinger gehört dem Tonbandgerät die ganze Zukunft. Noetinger leuchtet mit der zweispurigen Schweizer Revox den Weg: in die Wucht von Young Gods und Einstürzende Neubauten, in die grellen Echos musischer Revolutionen von Pierre Henry und Krzysztof Penderecki. Dieses Tonbandgerät ist nicht der Vorläufer der Audiokarte des Computers. An eine PA angeschlossen ist die Revox des Jérôme Noetinger eine singuläre Erscheinung. Jérôme Noetinger wurde im April 1966 in Marseille geboren und entdeckte experimentelle Musik unter dem Einfluss des Déficit Des Années Antérieures in Caen. Als Komponist, Improvisator /und Klangkünstler befasst er sich in seiner Studioarbeit mit „musique concrete“, während er live mit elektroakustischen Geräten wie dem Tonbandgerät Revox B77 und Magnetband, analogen Synthesizern, Mischpulten, Lautsprechern, Mikrofonen, verschiedenen elektronischen Haushaltsgegenständen und hausgemachter Elektronik improvisiert., dies, sowohl solo als auch in Ensembles und ausgiebigen internationalen Tourneen. Seit 1984 ist er in internationalen Musiknetzwerken tätig und hat in Gruppen und Projekten mit einer Vielzahl von Künstlern aus den Bereichen Musik, Tanz, Filmen und Malerei in Gruppen und Projekte zusammen gearbeitet.

05.12.2020

Samstag 20:00

Klare/ Askari/ Krämer

Essen, Big Grey

Irgendwo bei Herne, um 1970: Als eine Art Tony Williams des Ruhrpotts überraschte Achim Krämer als Teenager die hiesige Szene, galt als Wunderkind des Jazz. Heute, nach unzähligen Gigs und Formationen, hat der Schlagzeuger immer noch den nicht erlernbaren Sinn für feinsten Swing, intensive Farben und die Pause an der richtigen Stelle. Für Moers stellte er ein Wunschquartett zusammen: Frontmen Klare und Jeffery sind Großbläser, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, der eine energetisch, der andere mit weit hallenden, fast meditativen Klängen. Und mit der Nominierung des Kölner Bassisten Reza Askari zeigt Senior Krämer, dass er auch die junge Generation genau im Blick hat. Ein feines line-up, das nebenbei auch die Hotspots Berlin, Köln und Ruhrgebiet abbildet. Jan Klare (reeds) Reza Askari-Motlagh (b) Achim Krämer (dr)

Julia Brüssel | Violine Marie Daniels | Stimme Emily Wittbrodt | Cello Maria Trautmann | Posaune h i l d e ist neugierig, melancholisch und mutig. Sie umarmt, zerstreut und fügt zusammen, vereint freie Improvisation mit komponierten Elementen. Sie hat wilde Ausbrüche, aber auch Mut zur Schönheit. Gefördert von: MUSIKFONDS, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Stadt Duisburg