Florian Walter – Saxophone
Axel Zajac – Guitar
Jo Beyer – Drums

Ein wirbelnder Sog der in einem erloschenen unterirdischen Riesenvulkan verschwindet. Es ist ein ewiges Wechselspiel zwischen dem Abstürzen in die unendliche Tiefe des Meeres und dem Reiz des Risikos am Rande des Wirbels die Gefahr zu genießen. Sicherheit gibt es in jedem Fall nicht. Fische und anderes Meeresgetier meiden instinktiv die Nähe des Strudels, Menschen hingegen werden immer wieder Opfer ihrer nicht zu bezähmenden Neugier und wagen sich zu nahe heran.

H2O – Wege des Wassers vom Regen bis ins Glas eine Lecture-Performance über Bewusstseinszustände mit Camila Scholtbach Tim Čečatka Florian Walter Konzept - Tim Čečatka // PlanC Gefördert vom Kulturbüro Essen new music from myanmar and europe Zwe Htun Oo - ney Ne Myo Aung - oinao, vocals Tim Isfort - bass Jan Klare - saxophone

Florian Walter – Altsaxophon, Kontrabassklarinette, Tubax, Hechtyphon

Florian Walter erforscht in seinem Solo-Programm BRUIT die akustischen Extreme diverser seltener und z.T. selbstentworfener Blasinstrumente: Im Grenzbereich zwischen Musique Concrète Intrumental, Noise, Drone, Minimal Music und „Classic Free Jazz“ entwickelt er dichte, mikroskopische Geräuschfelder und hochenergetische, innovative Klangstrukturen, die sich einer Einordnung in gängige Genre-Schubladen weitestgehend entziehen.

HANDSOME COUPLE St. Kirchhoff – Banjo, Simon Camatta – Drums Instrumentaler Hip-Hop und mehr. BRUTZEL&BRAT Maximilian Wehner – Posaune, Moritz Anthes – Posaune, t.b.a. – Tenor Sax, Florian Walter – Bariton Sax, Hannes Nebel – Bass, Marvin Blamberg - Drums Darker Low Horn Funk.

08.03.2019

Freitag 20:00

Konzert: Dragon du Poitou, Ppaulus & Frère

Makroscope, Friedrich Ebert Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr

Zwei französische Bands besuchen uns, die reichlich weird, aber für Makroverhältnisse auch ganz schön rhythmisch – und bisweilen sogar tanzbar sind. Die Summe erinnert etwas an eine Mischung aus Kaumwald und Tanz Mein Herz. PPaulus & Frère (Travail Rythmique) machen seltsamen Techno und experimentelle Geräusche. Die Beiden treffen sich zu einem improvisierten elektronischen Live-Set an DIY-Geräten, akustischem Gedöns und obskur gefilterten Aufnahmen. Irgendwo zwischen Gourbeyre und dem Flughafen Paris Orly entwickeln die sechs Mitglieder des Dragon du Poitou ihren dicken und kraftvollen Sound. Die Band spielt in ihren offenen Bühnensituationen mit Zeitlichkeit und Intensität. https://raide.bandcamp.com/album/gourbeyre-t-bi-t-quimboiseurs-on-lewoz-pou-mala?from=embed Einlass 20 Uhr, Eintritt 5 Euro.

Simon Camatta - dr Moritz Anthes - trombone Johannes Nebel - bass JOE JAZZ SESSION

#domicil50: Joachim Kühn piano "Melodic Ornette Coleman" The Dorf Utopian Beats, Noise, Impro | Werkstattkonzert In der Veranstaltungsreihe zum 50. Geburtstag des domicil verspricht dieses Doppelkonzert eine ganz besonderes Erlebnis: Nur wenige Jazzmusiker aus Deutschland genießen ähnlich hohes internationales Ansehen, wie der Pianist Joachim Kühn. In seinem aktuellsten Programm "Melodic Ornette Coleman", das auch als Album vorliegt, spielt dieser Kompositionen seines langjährigen Duopartners Ornette Coleman, dem 2015 verstorbenen großen Innovators des zeitgenössichen Jazz. Zu hören sind Stücke, die größtenteils noch nie aufgenommen wurden. Solo und ganz bei sich, taucht Kühn ein in die Welt seines Seelenverwandten ein. Ein virtuelles Treffen zweier der komplexesten Harmoniker und Melodiker unserer Zeit. Joachim Kühn trat im März 1970 zum ersten Mal im domicil auf und zählt damit zu den Künstlern der ersten Stunde in der damaligen Location in der Leopoldstraße. Ebenso prägend für das domicil in der Hansastraße ist das Ensemble The Dorf. Seit 2006 gehört es zu Haus und wird geleitet vom Saxofonisten und Komponisten Jan Klare. Einmal monatlich finden sich ca. 25 MusikerInnen und Musiker aus dem Ruhrgebiet und NRW im domicil zusammen, um mit Werkstattkonzerten und besonderen Projekten sowie internationalen Gästen mit den innovativen Kompositionen und Ideen von Jan Klare zu arbeiten: Utopische Beats, Ambient, Impro und eine Prise Krautrock. The Dorf wird das zweite Set gestalten und dabei an den roten Faden, den Joachim Kühn mit Ornette Coleman gelegt hat, direkt anknüpfen. Und da die Improvisationskunst sowieso im Mittelpunkt steht, könnte das anwesende Publikum darüberhinaus noch Zeuge einer denkwürdigen musikalischen Begegnung werden ...

Leises Impro Konzert St.Kirchhoff - guitar, elec. Simon Camatta - percussion, elec

23.03.2019

Samstag 20:00

Konzert: Agente Costura & Stephen Doyle, KvT, Otolitos

Makroscope, Friedrich Ebert Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr

Das Duo Agente Costura/Stephen Doyle improvisiert Sounds auf Nähmaschinen und Trommeln. www.agentecostura.blogspot.de www.soundcloud.com/stephen-doyle-drummer KvT, ebenfalls ein Duo, schafft flüchtige Klanglandschaften, die es aus Stimmen, Loop-Pedalen, Resonanzschichten und Drones aufschichtet. www.kvt.red Die Post-Noise-Gruppe Otolitos experimentiert mit minimalistischen, improvisierten Klängen an Drums, Bass, Stimme, Noisebox und Projektor. www.otolitos.com Eintritt 5 Euro.

03.04.2019

Mittwoch 20:00

ein kleiner haufen spielt neue kompositionen…. moritz anthes - posaune hannes nebel - bass ludger schmidt - cello julia brüssel - violine felix fritsche - saxophon marvin blamberg - drums florian walter - saxophon max wehner - posaune markus türk - trompete jan klare - saxophon

04.04.2019

Donnerstag 20:00

Jaap Blonk - Terrie Ex / Emilio Gordoa - Jan Klare

Galerie Alte Mitte, Essen

Doppelkonzert Duo Terrie Ex & Jaap Blonk Jaap Blonk – Stimme, Live-Elektronik Terrie Ex – Elektrische Gitarre Gitarrist Terrie Ex war 1979 Mitgründer der “Anarcho-Punk-Band” The Ex. Mit der Zeit hat er sich mit seinem unnachahmlichen Stil auch in der freien Improvisation z.B. im Duo mit Musikern wie Han Bennink, Ab Baars und Ken Vandermark einen Namen erworben. Jaap Blonk begann als Vokalist mit Aufführungen von Dada-Lautpoesie, namentlich Kurt Schwitters’ Ursonate. Seit Mitte der 1980er tritt er auch als Vokal-Improvisator Weltweit auf und setzt dabei immer öfter auch Elektronik ein. Im Duo spielen Beide seit 2003 gekennzeichnet durch ungehemmte Freiheit, dadahafte Unvorhersagbarkeit und punkartige Energie. Anfang 2018 erschien ihre Veröffentlichung (CD / LP) “Thirsty Ears” https://terriehesselsterprecords.bandcamp.com/album/thirsty-ears Duo Klare/ Gordoa Improviser in Residence Emilio Gordoa -vibraphone + Jan Klare - reeds

06.04.2019

Samstag 20:00

Sie sind mit Acid Mother's Temple und This Heat getourt, das Sonic Protest Festival beschrieb sie so: “Ritual for the invention of a radical sensitivity”. Stéphane Barascud und Aymeric Hainaux brauchen dafür nur Banjo, Human Beatbox und Kassettenplayer. Ergebnis: Primitive organische Dronepunktrace. Was soll man noch sagen - müsst Ihr sehen! www.cantenacdagar.com Außerdem können wir endlich das Konzert von Antez nachholen, das im Dezember 2016 ausgefallen war. Antez erschafft einen kontinuierlichen Drone-Sound an einem perkussiven Instrument. Jede seine Performances ist anders, schon weil die Beschaffenheit des Raums im Zusammenspiel mit den Bewegungen seines Körpers die Hauptrolle spielen. www.antez.org/continuum.html Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

11.04.2019

Donnerstag 20:00

Ben Bertrand, bewaffnet mit einer Bassklarinette und allerlei Soundeffekten, produziert traumhafte Klangwelten aus einer minimalistischen, warmen Welt. In der musikalischen Sauna sitzt Ben Bertrand zwischen Gavin Bryars und Jon Hassell. Sein neuestes Album ngc 1999 ist auf dem belgischen Label Les Albums Claus erschienen. www.lesalbumsclaus.bandcamp.com/album/ben-bertrand-ngc-1999 Jean D.L. entwickelt mit Gitarren und Bandmaschinen ein Universum, das zugleich intim und laut ist. Jean D.L., der unter anderem bei Sub Rosa veröffentlicht, hat Solo gearbeitet, aber auch mit Leuten wie Lee Ranaldo, Mauro A. Pawlowski, Teun Verbruggen, Jozef Van Wissem, Anla Courtis, Jozef Dumoulin, Damo Suzuki Network, Karen Willems, Julia Kent… www.jeandl.bandcamp.com Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

GRAT is the collaboration between Kai Niggemann and Henning Pertiet. Their music feels like the soundtrack to a lucid dream. It’s a jiggy pop jive from a parallel dimension. It’s an experiment that rips you out of your seat and throws you into the middle of the dance floor. It’s a meditation, created in a semi-improvised way and heavily influenced by the literary genre of magic realism… the hushed whispers of the libraries of Borges, the drone from the basement of a House of Leaves, traditionals from Lovecraft Country, and packing the songbook for a roadside picnic… Eve Bar - Königsallee 15, 44789 Bochum

27.04.2019

Samstag 20:00

Hanna Schörken lebt und arbeitet als Sängerin und Improvisatorin in Köln. In ihren Solo Performances erkundet Hanna Schörken die natürlichen Effekte und Möglichkeiten ihrer Stimme. Sie untersucht das Klangspektrum ihrer Stimme und zeichnet emotionale Klangskizzen. Die Stimme wird als Kommunikationsträger und Ausdrucksmittel einer inneren, emotionalen Klanglandschaft gesehen. Dadurch werden ‚voice paintings‘ geschaffen, die die Grenzen von Geräusch, Wort und Klang ausloten. www.hannaschoerken.de Ervin Omsks Stücke entstehen in einem Gemenge aus Modularem Synthesizer, Sampler, Trommeln, Flöten, Drum Machine, Field Recordings und Stimmen. Am Ende des Produzierens öffnen sich komplexe Räume, bevölkert von eigenwillig tönenden Figuren. Ervin Omsk ist ein Pseudonym des Musikers und Künstlers Sven Fritz. 2019 erscheint sein Debut Album bei dem US Label Orange Milk Records. Eintritt 5 Euro.

01.05.2019

Mittwoch 20:00

Limpe Fuchs und Peter Strickmann, Klangkünstler an selbstgebauten Instrumenten und Alltagsgegenständen, waren beide schon häufiger unsere Gäste. Beide haben Schallplatten bei Ana Ott veröffentlicht. Nun spielen sie erstmals als Duo. Wir freuen uns sehr darauf ihnen beim Kommunizieren zuzuschauen und zu -hören. www.limpefuchs.de peterstrickmann.info Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

In der Reihe Nische: St.Kirchhoff (guitar, elec.), Noah Punkt (bass), Simon Camatta (drums) freie Improvisation

24.05.2019

Freitag 20:00

Mexport 1 mit Noetinger, Eramo, Zepezauer

Makroscope, Friedrich Ebert Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr

Die Reihe Mexappeal in Dortmund gibt es seit 26 Jahren. Jetzt wird sie zum ersten Mal ins Makroscope mexportiert. Eintritt 5 Euro. ALESSANDRA ERAMO [IT] // Voice, Electronics ACHIM ZEPEZAUER [DE] // Electronics JÉRÔME NOETINGER [FR] // Bandmaschine Die in Berlin lebende Sängerin, Klangkünstlerin und Komponistin Alessandra Eramo untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Beziehung und die Spannung zwischen Vokalität und Schreiben durch Klang, Performance, Installation, Zeichnung und Video. Ihre Stimme als Hauptinstrument wird von ihr radikal erweitert um eine persönliche viszerale und archaische Sprache zu entdecken. Dabei erkundet sie deren Phonetik, ihre Körperlichkeit und tranceartige Zustände. www.ezramo.com ——— Achim Zepezauer kuratiert seit 2015 die mex-konzerte und veranstaltet in Kooperation mit dem Makroscope zum ersten Mal einen "mexport", in dem das Format, das seine Tradition seit 26 Jahren im Keller des Künstlerhauses in Dortmund zelebriert, nach Mülheim gebracht wird. Dazu wird er ein Solo mit seiner Elektronik spielen. www.kuhzunft.com ——— Jérôme Noetinger stammt aus Marseille, komponiert gerne Musique Concrète im Studio und bringt improvisierte Musik auf die Bühne mit seiner Bandmaschine Revox A44. Außerdem arbeitet er auch mit anderem elektro-akustischen Equipment wie Tonbandgeräten, analogen Synthesizern, Effektgeräten, Kontaktmikrophonen, Haushaltsgeräten, Lautsprechern und Mischpulten. www.metamkine.com ——— Veranstaltet von mex – intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch das Künstlerhaus Dortmund e.V., Makroscope, Pro Jazz e.V. und das Kulturbüro der Stadt Dortmund. mex wird kuratiert von Achim Zepezauer. Foto: Udo Siegfriedt. www.mexappeal.de www.makroscope.eu