27.03.2019

Mittwoch 20:00

Autodelete & MR Maribel

Alte Mitte, Viehofer Platz 20, Essen

AUTODELETE

Arma Agharta (LT) – lofi electronics
&
Florian Walter (D) – controlled and amplified air

Zwei Performer treffen aufeinander. Beide getrieben von Forscherdrang und Spielwut, beide die meiste Zeit des Jahres auf Tour und der Suche nach künstlerischem Sinn, der sich nicht unmittelbar in gängige Kategorien einordnen lässt. Widersprüche werden aktiv gesucht und stilistische Randbereiche ausgereizt. Gemeinsam entwickeln sie ein Programm, das ebenso laut wie lustvoll, hemmungslos wie brüchig ist und sich schlecht zum Mitsingen eignet. Eigenartige Romantik, abstrakte Folklore und grenzwertige Tanzbarkeit für ein postfaktisches Zeitalter.

 

MR Maribel

Bass, Effekte, Schrott.

MR Maribel ist Maribel Medina Rodriguez.
Sie ist aktiv in verschiedenen Projekten zwischen improvisierter Musik, Performance und Installation.
Am E-bass erschafft sie durch den Einsatz von verschiedenen Objekten, ungewöhnlichen Spieltechniken und Effektgeräten dichte Noisewände, Rauschfelder und metallische, abgehackte Rhythmen.
Ihr Spiel ist beeinflußt von Punk und Noisemusik und von Performance und Installationskunst."

AUTODELETE

Arma Agharta (LT) – lofi electronics
&
Florian Walter (D) – controlled and amplified air

Zwei Performer treffen aufeinander. Beide getrieben von Forscherdrang und Spielwut, beide die meiste Zeit des Jahres auf Tour und der Suche nach künstlerischem Sinn, der sich nicht unmittelbar in gängige Kategorien einordnen lässt. Widersprüche werden aktiv gesucht und stilistische Randbereiche ausgereizt. Gemeinsam entwickeln sie ein Programm, das ebenso laut wie lustvoll, hemmungslos wie brüchig ist und sich schlecht zum Mitsingen eignet. Eigenartige Romantik, abstrakte Folklore und grenzwertige Tanzbarkeit für ein postfaktisches Zeitalter.

 

BRUIT

Florian Walter erforscht in seinem Solo-Programm BRUIT die akustischen Extreme diverser seltener und z.T. selbstentworfener Blasinstrumente: Im Grenzbereich zwischen Musique Concrète Intrumental, Noise, Drone, Minimal Music und „Classic Free Jazz“ entwickelt er dichte, mikroskopische Geräuschfelder und hochenergetische, innovative Klangstrukturen, die sich einer Einordnung in gängige Genre-Schubladen weitestgehend entziehen.

 

Momente für die Ewigkeit Erst „Before Dawn“, jetzt „In the End of the Night“ – die beiden ersten Platten des Oddgeir Berg Trios spielen im Grunde genommen zur selben Uhrzeit: Den Stunden vor dem Anbruch des Tages, der Phase des unwirklichen Hinausgleitens aus der Nacht, die man im Portugiesischen als „Madrugada“ bezeichnet. Musikalisch ist vieles beim Alten geblieben. Ein ebenso privater wie cinematischer Klang, der zum Versinken und Versenken einlädt. Unterschwellige Grooves, die Kopf und Körper zum Schwingen bringen. Die bittersüße Harmonik und das Schwebende in Oddgeir Berg’s Klavierton. Und doch hat dieses Album gleich mehrere Überraschung parat.

Momente für die Ewigkeit Erst „Before Dawn“, jetzt „In the End of the Night“ – die beiden ersten Platten des Oddgeir Berg Trios spielen im Grunde genommen zur selben Uhrzeit: Den Stunden vor dem Anbruch des Tages, der Phase des unwirklichen Hinausgleitens aus der Nacht, die man im Portugiesischen als „Madrugada“ bezeichnet. Musikalisch ist vieles beim Alten geblieben. Ein ebenso privater wie cinematischer Klang, der zum Versinken und Versenken einlädt. Unterschwellige Grooves, die Kopf und Körper zum Schwingen bringen. Die bittersüße Harmonik und das Schwebende in Oddgeir Berg’s Klavierton. Und doch hat dieses Album gleich mehrere Überraschung parat. Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass das Oddgeir Berg Trio sein Debüt vorgelegt hat. Auf dem Papier war es die Initialzündung einer jungen Band. In Wahrheit steckten hinter dem Projekt drei gewachsene Session-Musiker, die in ihrer norwegischen Heimat bereits mit einigen der größten Namen gespielt hatten. Der Mut zum Ausbruch hat sich bezahlt gemacht: „Before Dawn“ erhielt weltweit Zuspruch, wurde in Magazinen wie All About Jazz, dem japanischen JazzSpace oder der Jazzthetik gefeiert. Auf der anschließenden Tour beglückte man dann all diejenigen, die sich in den ätherisch-flirrenden Sound der Platte verliebt hatten. Mit einigen gewagten Passagen zeigte man aber zugleich auch neue Wege auf.

Momente für die Ewigkeit Erst „Before Dawn“, jetzt „In the End of the Night“ – die beiden ersten Platten des Oddgeir Berg Trios spielen im Grunde genommen zur selben Uhrzeit: Den Stunden vor dem Anbruch des Tages, der Phase des unwirklichen Hinausgleitens aus der Nacht, die man im Portugiesischen als „Madrugada“ bezeichnet. Musikalisch ist vieles beim Alten geblieben. Ein ebenso privater wie cinematischer Klang, der zum Versinken und Versenken einlädt. Unterschwellige Grooves, die Kopf und Körper zum Schwingen bringen. Die bittersüße Harmonik und das Schwebende in Oddgeir Berg’s Klavierton. Und doch hat dieses Album gleich mehrere Überraschung parat.

Momente für die Ewigkeit Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass das Oddgeir Berg Trio sein Debüt vorgelegt hat. Auf dem Papier war es die Initialzündung einer jungen Band. In Wahrheit steckten hinter dem Projekt drei gewachsene Session-Musiker, die in ihrer norwegischen Heimat bereits mit einigen der größten Namen gespielt hatten. Der Mut zum Ausbruch hat sich bezahlt gemacht: „Before Dawn“ erhielt weltweit Zuspruch, wurde in Magazinen wie All About Jazz, dem japanischen JazzSpace oder der Jazzthetik gefeiert. Auf der anschließenden Tour beglückte man dann all diejenigen, die sich in den ätherisch-flirrenden Sound der Platte verliebt hatten. Mit einigen gewagten Passagen zeigte man aber zugleich auch neue Wege auf.

03.04.2019

Mittwoch 20:00

ein kleiner haufen spielt neue kompositionen…. moritz anthes - posaune hannes nebel - bass ludger schmidt - cello julia brüssel - violine felix fritsche - saxophon marvin blamberg - drums florian walter - saxophon max wehner - posaune markus türk - trompete jan klare - saxophon

03.04.2019

Mittwoch 20:00

Quartett - David Whitwell , Jonathan Strauch, Marius Moritz, Steffen Roth

Ev. Dorfkirche, Hochstraße 28, 47506 Neukirchen-Vluyn

Improvisationskonzerte in Kirchen David Whitwell (Posaune), Jonathan Strauch (Saxophon), Marius Moritz (Klavier & Orgel), Steffen Roth (Schlagzeug) Die Musiker bieten ein breitgefächertes Programm mit zeitgenössischer Musik des 20. Jahrhunderts, modernen akustischen Spielkonzepten der Klassik und Jazzverwandten Improvisationen, alles inspiriert durch die Kirchenräume selbst und das Publikum.

04.04.2019

Donnerstag 20:00

Jaap Blonk - Terrie Ex / Emilio Gordoa - Jan Klare

Galerie Alte Mitte, Essen

Doppelkonzert Duo Terrie Ex & Jaap Blonk Jaap Blonk – Stimme, Live-Elektronik Terrie Ex – Elektrische Gitarre Gitarrist Terrie Ex war 1979 Mitgründer der “Anarcho-Punk-Band” The Ex. Mit der Zeit hat er sich mit seinem unnachahmlichen Stil auch in der freien Improvisation z.B. im Duo mit Musikern wie Han Bennink, Ab Baars und Ken Vandermark einen Namen erworben. Jaap Blonk begann als Vokalist mit Aufführungen von Dada-Lautpoesie, namentlich Kurt Schwitters’ Ursonate. Seit Mitte der 1980er tritt er auch als Vokal-Improvisator Weltweit auf und setzt dabei immer öfter auch Elektronik ein. Im Duo spielen Beide seit 2003 gekennzeichnet durch ungehemmte Freiheit, dadahafte Unvorhersagbarkeit und punkartige Energie. Anfang 2018 erschien ihre Veröffentlichung (CD / LP) “Thirsty Ears” https://terriehesselsterprecords.bandcamp.com/album/thirsty-ears Duo Klare/ Gordoa Improviser in Residence Emilio Gordoa -vibraphone + Jan Klare - reeds

06.04.2019

Samstag 20:00

Sie sind mit Acid Mother's Temple und This Heat getourt, das Sonic Protest Festival beschrieb sie so: “Ritual for the invention of a radical sensitivity”. Stéphane Barascud und Aymeric Hainaux brauchen dafür nur Banjo, Human Beatbox und Kassettenplayer. Ergebnis: Primitive organische Dronepunktrace. Was soll man noch sagen - müsst Ihr sehen! www.cantenacdagar.com Außerdem können wir endlich das Konzert von Antez nachholen, das im Dezember 2016 ausgefallen war. Antez erschafft einen kontinuierlichen Drone-Sound an einem perkussiven Instrument. Jede seine Performances ist anders, schon weil die Beschaffenheit des Raums im Zusammenspiel mit den Bewegungen seines Körpers die Hauptrolle spielen. www.antez.org/continuum.html Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

11.04.2019

Donnerstag 20:00

Ben Bertrand, bewaffnet mit einer Bassklarinette und allerlei Soundeffekten, produziert traumhafte Klangwelten aus einer minimalistischen, warmen Welt. In der musikalischen Sauna sitzt Ben Bertrand zwischen Gavin Bryars und Jon Hassell. Sein neuestes Album ngc 1999 ist auf dem belgischen Label Les Albums Claus erschienen. www.lesalbumsclaus.bandcamp.com/album/ben-bertrand-ngc-1999 Jean D.L. entwickelt mit Gitarren und Bandmaschinen ein Universum, das zugleich intim und laut ist. Jean D.L., der unter anderem bei Sub Rosa veröffentlicht, hat Solo gearbeitet, aber auch mit Leuten wie Lee Ranaldo, Mauro A. Pawlowski, Teun Verbruggen, Jozef Van Wissem, Anla Courtis, Jozef Dumoulin, Damo Suzuki Network, Karen Willems, Julia Kent… www.jeandl.bandcamp.com Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

JOE Jazzsession Christian Ugurel - sax Reza Askari - bass Simon Camatta - drums, percussion Ornette! ...ab 22:15 Session bis 00:00

GRAT is the collaboration between Kai Niggemann and Henning Pertiet. Their music feels like the soundtrack to a lucid dream. It’s a jiggy pop jive from a parallel dimension. It’s an experiment that rips you out of your seat and throws you into the middle of the dance floor. It’s a meditation, created in a semi-improvised way and heavily influenced by the literary genre of magic realism… the hushed whispers of the libraries of Borges, the drone from the basement of a House of Leaves, traditionals from Lovecraft Country, and packing the songbook for a roadside picnic…

Ingrid Schmoliner - piano Adam Pultz Melbye - double bass Emilio Gordoa - vibraphone

Emilie Weibel – voice Jason Nazary – drums

26.04.2019

Freitag 20:00

ENDE – Essener Noise Dub Ensemble

Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum

Am 26. April 2019 freuen wir uns darauf, unsere lieben Nachbarn von ENDE – Essener Noise Dub Ensemble im Garten Freede willkommen zu heißen. Das in 2018 gegründete und nun vom Duo zum Trio gewachsene Bandprojekt nennt als Einflüsse Bill Laswell, Sons of Kemet, The Comet Is Coming, Dub Trio, Gentlemans Dub Club und verheißt dadurch, den Garten in eine deepe Klanglandschaften zu verzaubern. St.Kirchhoff - guitar, efx, dub Moritz Anthes - bass Simon Camatta - drums, perc. Seid ALLE willkommen! eure Gärtnerei

Zu allen Zeiten gab es in Deutschland große Aus- und Einwanderungsbewegungen. Dennoch wurde die Ankunft von Flüchtlingen 2015 in Deutschland von vielen als Ausnahmezustand wahrgenommen. Dabei ist sie nur ein weiterer Beleg für den Normalfall Migration gestern und heute. Zugleich wirft sie Fragen nach der Ankunft an einem neuen Ort auf. Was bedeutet es anzukommen? Wie erleben es die Ankommenden selbst? Dazu befragen die Künstler aktuelle und historische Quellen, literarische Texte, Filme und Zeitzeugen. Aus der Verbindung von Film, Musik und Schauspiel entsteht eine poetische Erzählung über das Ankommen gestern und heute. Über Warten und Erwartungen, Zuschreibungen und Zugehörigkeiten, und über Strategien, die Menschen entwickeln, um in einer zunächst fremden Umgebung anzukommen.

Konzeption: Neriman Bayram, Jan F. Kurth, Clemens Hauser


Filmauswahl: Neriman Bayram, Benjamin Schindler
Bildkomposition: Benjamin Schindler
Musik: Jan F. Kurth, Matthias Kurth, Ephraim Wegner, Dániel Vedres
Produktionsleitung: Franziska Kache
Benjamin Schindler - Film, Projektion
Fadi Mhawesch - Spiel, Performance
Ephraim Wegner - Live-Elektronik
Fadi Mhawesch - Spiel, Performance
Ephraim Wegner - Live-Elektronik
Jan F. Kurth - Stimme
Matthias Kurth - E-Gitarre, Oud, Stimme
Lutz Streun - Tenorsaxophon, Bassklarinette, Stimme
Dániel Vedres - Horn, Stimme
Demian Kappenstein - Schlagzeug, Stimme

mit Filmen von: Hans A. Guttner, Clemens Hauser, Judith Keil, Antje Kruska, Hussi Kutlucan, Tuncel Kurtiz, Gitta Nickel, Benjamin Schindler

Gefördert durch den Musikfonds, www.musikfonds.de

mit Texten von: Björn Bicker, Bertolt Brecht, Benjamin Franklin, Villem Flusser, Olga Grjasnova, Fadi Mhawesch, Emine Sevgi Özdamar, Senthuran Varatharajah, Mehrnousch Zaeri-Esfahani

Das Dresdner Kollektiv shortfilmlivemusic entwickelt seit 2005 dokumentarische Filmkonzerte, u.a. über das Ankommen der Gastarbeiter in der BRD oder der Vertragsarbeiter in der DDR. In Survival Strategies for Cold Countries arbeiten sie erstmals mit dem elektronischen Musiker Ephraim Wegner und dem Schauspieler und Autor Fadi Mhawesch.

Produziert von shortfilmlivemusic und dem Kommunalen Kino Freiburg in Kooperation mit HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

27.04.2019

Samstag 20:00

Hanna Schörken lebt und arbeitet als Sängerin und Improvisatorin in Köln. In ihren Solo Performances erkundet Hanna Schörken die natürlichen Effekte und Möglichkeiten ihrer Stimme. Sie untersucht das Klangspektrum ihrer Stimme und zeichnet emotionale Klangskizzen. Die Stimme wird als Kommunikationsträger und Ausdrucksmittel einer inneren, emotionalen Klanglandschaft gesehen. Dadurch werden ‚voice paintings‘ geschaffen, die die Grenzen von Geräusch, Wort und Klang ausloten. www.hannaschoerken.de Ervin Omsks Stücke entstehen in einem Gemenge aus Modularem Synthesizer, Sampler, Trommeln, Flöten, Drum Machine, Field Recordings und Stimmen. Am Ende des Produzierens öffnen sich komplexe Räume, bevölkert von eigenwillig tönenden Figuren. Ervin Omsk ist ein Pseudonym des Musikers und Künstlers Sven Fritz. 2019 erscheint sein Debut Album bei dem US Label Orange Milk Records. Eintritt 5 Euro.

29.04.2019

Montag 20:00

Büro für akustische Innenraumpflege: Tetsuro Hori (JP) & Emily Wittbrodt

Alte Mitte, Viehofer Platz 20, Essen

Tetsuro Hori – Kontrabass Emily Wittbrodt – Cello

01.05.2019

Mittwoch 20:00

Limpe Fuchs und Peter Strickmann, Klangkünstler an selbstgebauten Instrumenten und Alltagsgegenständen, waren beide schon häufiger unsere Gäste. Beide haben Schallplatten bei Ana Ott veröffentlicht. Nun spielen sie erstmals als Duo. Wir freuen uns sehr darauf ihnen beim Kommunizieren zuzuschauen und zu -hören. Eintritt 5 Euro, ALG II-Betroffene frei.

01.05.2019

Mittwoch 20:00

Stop 5 - Gramss, Gropper, Godard, Mahnig & Zoubek

Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort

„ADHOC - Abend" "Musik Zeit Raum Kontinuum“ Für dieses 5tett kommen 5 Musiker aus Paris, Wien, Zürich, Berlin und Köln nach Duisburg in die Harmonie. Melodic Avantgarde, ansprechend und anspruchsvoll zugleich. Erste Sahne!

In der Reihe Nische: St.Kirchhoff (guitar, elec.),Simon Camatta (drums) freie Improvisation

Tim Hodgkinson – Klarinette, E-Gitarre
Chris Cutler – Schlagzeug
Nicola Hein – Gitarre
Angelika Sheridan – Flöte

Tim Hodgkinson ist als Klarinettist und Gitarrist ein Vollblutimprovisierer. Sein Spiel schöpft er - ganz im Stil der "englischen Schule“ - ganz und gar aus dem Moment.

Dabei greift er auf ein enormes Erfahrungsspektrum zwischen geschriebener und improvisierter Musik aller Art zurück, z.B. in so legendären Gruppen wie Henry Cow.

Auch über die reine Musik hinaus ist Hodgkinson ein neugieriger Forscher. So studierte er in Sibirien die Musik der dortigen Schamanen und ist als gelegentlicher Anthropologe durchaus beachtet.

Hodgkinsons Duopartner ist Christ Cutler am Schlagzeug. Cutler ist nicht nur ein bemerkenswerter und äußerst produktiver Musiker sondern auch ein unermüdlicher Grenzgänger und Katalysator. Er gründete und betreibt zum Beispiel das bekannte independent Label ReR. Aktuell produziert er eine Reihe von 120 Radio- / Podcast-Gesprächen über neue Musikideen für das Museum of Modern Art in Barcelona.

Im Duo Cutler/Hodgkinson können also durchaus Anklänge an die rockige Vergangenheit erklingen - vielleicht kommt aber auch alles ganz anders. Überraschend wird die Musik auf jeden Fall.

Emilio Gordoa (vibes), Amanda Irarrazabai (bass), Simon Camatta (drums) Der improviser in residence 2019 Emilio Gordoa, trifft auf die mexikanische Bassisten Amanda Irarrazabai und den Essener Schlagzeuger Simon Camatta

24.05.2019

Freitag 20:00

Mexport 1 mit Noetinger, Eramo, Zepezauer

Makroscope, Friedrich Ebert Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr

Die Reihe Mexappeal in Dortmund gibt es seit 26 Jahren. Jetzt wird sie zum ersten Mal ins Makroscope mexportiert. Eintritt 5 Euro. ALESSANDRA ERAMO [IT] // Voice, Electronics ACHIM ZEPEZAUER [DE] // Electronics JÉRÔME NOETINGER [FR] // Bandmaschine Die in Berlin lebende Sängerin, Klangkünstlerin und Komponistin Alessandra Eramo untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Beziehung und die Spannung zwischen Vokalität und Schreiben durch Klang, Performance, Installation, Zeichnung und Video. Ihre Stimme als Hauptinstrument wird von ihr radikal erweitert um eine persönliche viszerale und archaische Sprache zu entdecken. Dabei erkundet sie deren Phonetik, ihre Körperlichkeit und tranceartige Zustände. www.ezramo.com ——— Achim Zepezauer kuratiert seit 2015 die mex-konzerte und veranstaltet in Kooperation mit dem Makroscope zum ersten Mal einen "mexport", in dem das Format, das seine Tradition seit 26 Jahren im Keller des Künstlerhauses in Dortmund zelebriert, nach Mülheim gebracht wird. Dazu wird er ein Solo mit seiner Elektronik spielen. ——— Jérôme Noetinger stammt aus Marseille, komponiert gerne Musique Concrète im Studio und bringt improvisierte Musik auf die Bühne mit seiner Bandmaschine Revox A44. Außerdem arbeitet er auch mit anderem elektro-akustischen Equipment wie Tonbandgeräten, analogen Synthesizern, Effektgeräten, Kontaktmikrophonen, Haushaltsgeräten, Lautsprechern und Mischpulten. www.metamkine.com

Tobias Pfister - Saxophon
Noah Punkt - El-Bass
Ramón Oliveras - Schlagzeug


En guete, Smakelijk, Bon Appetit, Schmecken lassen!
Warum nicht auch mal kulinarisch werden? Punkt3 schmeckt vortrefflich! Also die Musik ist ein wahrer Gaumenschmaus. Eine feine Balance von Süße und Säure. Jede_r sollte in den Genuss von punkt3 kommen. Jeden Tag. Dafür stehen wir mit unserem AlltagsbeköstigungsJazz. Ebenfalls: Jeden Tag. Zu unserer täglichen Routine gehört es – mit einer munter lustigen Geschichte auf den Lippen – nur die besten Zutaten miteinander zu vermengen; hier ein paar frische Vierteltöne, da ein halben Esslöffel Odd Meter, mitunter auch eine Prise blauer Noten und zu guter letzt ein schonend serielles Durchgaren. Serviert wird das Ganze als Dreigängemenü mit Saxophon, Bass und Schlagzeug. Alles Bio bis frugan. Genuss pur und immer linksdrehend und probiotisch.

Wohlbekömmlich ist dieser Hot Pot bestehend aus Tobias Pfister, Noah Punkt und Ramón Oliveras allemal. Dippen auch Sie ein und flößen Sie sich die wunderbarste und schmackhafteste Melange seit der Erfindung des Jazz ein.
En Guete oder der AlltagsbeköstigungsJazz ist Level zwei (2) des AlltagsbewältigungsJazz. Jetzt geht es an die ganz basalen Dinge des Alltages. Nicht mehr hochtrabende Philosophien und weise Worte: Bier und Fritten, belegte Brote, Mettigel. Was wirklich in den Küchen Europas passiert: ein Exklusivbericht, schonungslos, abgründig, yummy.

www.punktdrei.ch

Nachdem Anfang März das Trio Meat.Karaoke.Quality.Time. stellvertretend für Umland Records nach Liège reiste, hier der Gegenbesuch: Das belgische L'Oeil Kollectif kommt nach Essen und präsentiert OKGB Drums Marius Morsomme Tom Malmendier E-Bass Henri Charlier Louis Freres Winds Clément Dechambre

01.06.2019

Samstag 18:30

Kabinet «» Adapter: Angelika Sheridan & Nanook of the north

Kubig400, Grugapark Essen

Robert Flaherty: "Nanook of the north" (1922)
Angelika Sheridan: Flöte

Stummfilm mit Live-Musik

Wenige Filme haben das Kino so sehr verändert wie ein kleiner Film, der im Jahre 1922 mit den Ureinwohnern Alaskas entstand. Unter dem Titel "Nanuk, der Eskimo" wurde das bewegende Lebensbild vom Kampf ums Dasein auch in Deutschland ein unerwarteter Publikumserfolg. Dabei hatte der Filmemacher Robert Flaherty, einer der Begründer des modernen Dokumentarfilms, vor allem eine unbekannte Welt zeigen wollen. "Ich bin in erster Linie Forscher und erst in zweiter Linie Künstler" hatte er über sich gesagt. (Daniel Kothenschulte)

Angelika Sheridan spricht als Flötistin (Bass- und C-Flöte) eine eigene und unverwechselbare Klangsprache.
Durch die Kombination herkömmlicher Tonerzeugung mit selbst entwickelten und zeitgenössischen Spieltechniken definiert sie den Klang ihres Instrumentes neu, jenseits flötistischer Klischees.

Sheridan ist international tätig in dem Bereich Neuer und Improvisierter Musik. Sie ist Mitglied in mehreren Ensembles und Projekten, auch in intermedialen Zusammenhängen wie Tanz oder Stummfilm. (Ensemble ]h[iatus, Insub Meta Orchestra,
Multiple Joyse Orchestra, Ensemble X).

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen

06.06.2019

Donnerstag 20:00

Hanna Schörken und Emily Wittbrodt

Alte Mitte, Viehofer Platz 20, Essen

Chaos. Schöne Augen. Schokolade. Viel Lärm um nichts. Etwas. Cello. Stimme. Kurze Begegnung. Dann Tschüss. Wieder lachen. Zusammen. Improvisationen von Hanna Schörken (Stimme) und Emily Wittbrodt (Cello)

Mascha Cormann – voc Mike McCormick – electronics