Achim Kaufmann - Klavier Ignaz Schick - Turntable(s), Electronics, Objects Gäste: Elisabeth Coudoux - Cello, Martin Blume - Schlagzeug Ihre Musik kann man als elektro-akustisch bezeichnen: Kaufmanns Mixturen von traditionellen Klavierklängen, Pedal-Echos, Präparationen und Aktionen im Flügelinneren treffen auf fein ausdifferenzierte elektronische Schleifen und Klangflächen, die Schick mit Turntables, Sampler und Looper erzeugt und permanent durch manuelle Eingriffe prozessiert, stört und steuert. Mitunter entsteht im Zusammenspiel der Eindruck eines Meta- Instrumentes, bei dem akustische und elektronische Komponenten so ineinander greifen, dass sie kaum noch voneinander zu unterscheiden sind. Die entstehende Musik bewegt sich stilistisch zwischen Third Stream, Musique Concrète, Neuer Musik und Jazz und entwirft eine ganz eigene Klangwelt, die in bester Tradition Europäischer Improvisation steht und diese weiter fortspinnt. Im Herbst 2020 wird eine Duo-CD auf Zarek erscheinen. Achim Kaufmann - Aus der Begründung zur Vergabe des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis): „Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetzt-zeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind. Wie breit dabei auch sein stilistisches Spektrum ist, zeigen nicht nur Achim Kaufmanns jüngste Solo-Aufnahmen und die Duo-Veröffentlichungen mit dem Klarinettisten Michael Moore, sondern auch sein Mitwirken in so unterschiedlichen Ensembles wie „grünen" (mit Robert Landfermann und Christian Lillinger), „Skein" (u.a. mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode) oder Christian Lillingers „GRUND“. Ignaz Schick steht für eine hybride, nach fast allen Seiten offene Haltung von Klang, die genauso der Tradition des Musiqie Concrete, dem Free Jazz, dem Noise, der Neuen Musik aber auch der tradtionellen aussereuropäischen Musik verpflichtet ist. Er lernte zunächst als Biobauernsohn (in Niederbayern) Saxophon, studierte dann Bildende Kunst und autodidaktisch Komposition in München und wurde zu einem der wichtigen Akteure & Protagonisten der Berliner Experimentalmusikszene. Er ist ein überzeugter Netzwerker – musikalisch und politisch geprägt in den den 70er & 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Schick sieht sich eher als „Konzeptkünstler und Antimusiker. Er betreibt ein kleines Label und produziert häufig Events experimenteller Musik nicht nur in Berlin.

31.10.2020

Samstag 20:00

Die Soziale Gruppe sind Anne Munka (Leipzig) und Jan F. Kurth (Freiburg i Br.). Sie arbeiten mit den beiden akustischen Phänomenen, welche Menschen von jeher zu Kommunikation und Austausch dienen: Sprache und Musik. Wo da das Eine aufhört und das Andere anfängt kann die Zuhörerschaft selbst entscheiden, denn in der Sozialen Gruppe wird experimentiert, musiziert, poetisiert, dokumentiert, komponiert, interpretiert und improvisiert. Das Vokalduo verbindet zeitgenössische Stimmtechniken und Improvisationskonzepte mit Soundscapes und Klangcollagen zwischen Jazz und Neuer Musik. Im Herbst 2019 wurde das Duo eingeladen im Rahmen von SWR2 Ars Acoustica ein Hörstück zu produzieren. Das entstandene Stück „Onomatonien“ wurde im Radio sowie bei den ARD-Hörspieltagen im ZKM gezeigt und erscheint im September 2020 auf CD bei dem Leipziger Label “Viel Erfolg mit der Musik”. Teil des aktuellen Konzertprogramms wird die Liveumsetzung des gleichnamigen Vokalzyklus sein, welcher in Auszügen dem Hörstück zugrunde liegt

04.11.2020

Mittwoch 20:00

coudoux/ klare

Cafe Steinbruch, Duisburg

Elisabeth Coudoux und Jan Klare spielen bei 1000 + 2000 zusammen. Elisabeth Coudoux ist eine wichtige Cellistin in derdseutschen Improvisationswelt. Mi einer fulminanten Technik und grosser Ernsthaftigkeit ausgestattet ist sie miittlerweile international bekannt und gefragt. Jan Klare ist ständig auf der Suche nach Erweiterung und Vertiefung. Elisabeth Coudoux - cello Jan Klare - blasinstrumente

Im Januar 2020 begannen Avi Kaiser und Sergio Antonino mit der Arbeit an einem neuen Stück, dessen Uraufführung für März dieses Jahres geplant war. Mit dem Ausbruch der Pandemie und anschließendem Lockdown haben sie das Werk "eingefroren". Anfang Juni dann begannen Kaiser/Antonino erneut, sich mit der Choreographie zu befassen, nun allerdings mit dem Rückblick und der Perspektive auf das globale Geschehen. Choreographie und Tanz: Avi Kaiser Sergio Antonino Musikalische Leitung: Florian Walter Künstlerische Mitarbeit: Sally Anne Friedland. Musik: L.V. Beethoven, Florian Walter, Marko Kassl, Gaetano Veloso ,Sadhguru Kostumes & Bühne: Kaiser- Antonino/W.Lakaszus Eine Produktion des Kaiser Antonino Dance Ensemble The Roof-TanzRaum und der 41 Duisburger Akzente Unterstützt durch das Landesbüro NRW Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stadt Duisburg.

Im Januar 2020 begannen Avi Kaiser und Sergio Antonino mit der Arbeit an einem neuen Stück, dessen Uraufführung für März dieses Jahres geplant war. Mit dem Ausbruch der Pandemie und anschließendem Lockdown haben sie das Werk "eingefroren". Anfang Juni dann begannen Kaiser/Antonino erneut, sich mit der Choreographie zu befassen, nun allerdings mit dem Rückblick und der Perspektive auf das globale Geschehen. Choreographie und Tanz: Avi Kaiser Sergio Antonino Musikalische Leitung: Florian Walter Künstlerische Mitarbeit: Sally Anne Friedland. Musik: L.V. Beethoven, Florian Walter, Marko Kassl, Gaetano Veloso ,Sadhguru Kostumes & Bühne: Kaiser- Antonino/W.Lakaszus Special Live-Feature: Ephemeral Fragments Korhan Erel - Elektronik Emily Wittbrodt - Cello Florian Walter - Tubax Eine Produktion des Kaiser Antonino Dance Ensemble The Roof-TanzRaum und der 41 Duisburger Akzente Unterstützt durch das Landesbüro NRW Freie Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stadt Duisburg.

13. free essen festival 2020 präsentiert von der Jazz-Offensive-Essen e.V. Angelika Niescier - sax / Maria Portugal - drums Simon Camatta - drums / DJ Illvibe - turntables Jan Klare - sax / Wilbert de Joode - bass

Jérôme Noetinger: Analogsynthesizer, Elektronik, Tonbänder Gäste: Achim Zepezauer: Tischlein Elektrisch & Peter Eisold: Schlagzeug

05.12.2020

Samstag 20:00

Klare/ Askari/ Krämer

Essen, Big Grey

Irgendwo bei Herne, um 1970: Als eine Art Tony Williams des Ruhrpotts überraschte Achim Krämer als Teenager die hiesige Szene, galt als Wunderkind des Jazz. Heute, nach unzähligen Gigs und Formationen, hat der Schlagzeuger immer noch den nicht erlernbaren Sinn für feinsten Swing, intensive Farben und die Pause an der richtigen Stelle. Für Moers stellte er ein Wunschquartett zusammen: Frontmen Klare und Jeffery sind Großbläser, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, der eine energetisch, der andere mit weit hallenden, fast meditativen Klängen. Und mit der Nominierung des Kölner Bassisten Reza Askari zeigt Senior Krämer, dass er auch die junge Generation genau im Blick hat. Ein feines line-up, das nebenbei auch die Hotspots Berlin, Köln und Ruhrgebiet abbildet. Jan Klare (reeds) Reza Askari-Motlagh (b) Achim Krämer (dr)

Julia Brüssel | Violine Marie Daniels | Stimme Emily Wittbrodt | Cello Maria Trautmann | Posaune h i l d e ist neugierig, melancholisch und mutig. Sie umarmt, zerstreut und fügt zusammen, vereint freie Improvisation mit komponierten Elementen. Sie hat wilde Ausbrüche, aber auch Mut zur Schönheit. Gefördert von: MUSIKFONDS, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Stadt Duisburg