26.10.2018

Freitag 20:00

Lesung: Für immer in Pop (Martin Büsser)

Makroscope Friedrich-Ebert-Strasse 48 45468 Mülheim an der Ruhr

Mit Jonas Engelmann. »Für immer in Pop, der Hamster im Rad« hat Martin Büsser mit seiner Band Pechsaftha selbstironisch über die Arbeit als Musikjournalist gesungen. Trotz dieses Lebens im Hamsterrad als freier Journalist, Autor und Verleger haben seine Texte immer einen Mehrwert, spürt man in ihnen die Bedeutung, die Musik in Martins Leben hatte. »Music Is My Boyfriend« hieß entsprechend ein erster Sammelband mit Musiktexten des 2010 verstorbenen Ventil-Mitgründers und Poptheoretikers. »Für immer in Pop« liefert erneut einen Querschnitt seiner Texte über Musik: Interviews mit Nirvana oder Henry Rollins, Artikel über die Veränderungen von Subkulturen und den »Mainstream der Minderheiten«, aber auch ein Nachruf auf den Komponisten Iannis Xenakis stehen neben selbstkritischen Beschäftigungen mit der Zunft der Plattenkritiker und -Sammler. Im Februar 2018 wäre Martin 50 Jahre alt geworden – aber mit Sicherheit nicht ruhiger. »Integrität ist Arbeit« hat Klaus Walter in einem Nachruf geschrieben. Diese Arbeit, die immer den Verlockungen des Mainstream widerstanden hat, Kritik übte an reaktionären Tendenzen auch der eigenen Szene, veranschaulichen die Texte, die an diesem Abend vom Herausgeber des Buches Jonas Engelmann vorgetragen werden. Im Anschluss gibt es noch die Gelegenheit an der Bar einigen Songs zu lauschen. Eintritt 5€, ALG II-Betroffene frei.

Das Debüt des von Este Kirchhoff, Moritz Anthes und Simon Camatta gegründeten Trios auf der Mensaparty vom Folkwang AStA.
Die frische Umlandbombe wird über Werden ausgeklinkt. Seid bei der Soundexplosion dabei.
Extatischer Dub und extatischer Noise. Bleibt nur noch die Frage: "Who's got da keys to ma beema?" Und ab hin da.
St. Kirchhoff - Guitar, Effects
Simon Camatta - Drums
Moritz Anthes - Bass

Konsens

analog-, elektroakustische Klang-Schatten-Performance mit Angelika Hoffmann (Overhead Projektor), Georg Dierks (Drums), Limpe Fuchs (Pendelsaite, Lithophon, Percussion), The Feedback Gents: Robert Schleisiek, Thilo Schölpen (Feedback Aerophonium)

KONSENS
JOKE LANZ & AUDREY CHEN

Französische, italienische und arabische Lieder, Drone, Krach, Anflüge von Folk und früher Musik – das sind Bégayer aus dem Südosten Frankreichs. Das Trio spielt seine teils grausamen Gedichte auf handgefertigten Instrumenten, Radioverstärkern und manipuliertem Elektroschrott. Ihr neues Album erscheint im September 2018 auf Bongo Joe Records und Le Saule. Eintritt 5€, ALG II-Betroffene frei.

TRIONYS
Rainer Bürck Klavier
Günter Marx Violine
Martin Bürck Percussion, Gong

VISUAL BASSIC
Klang-Schatten-Performance
Kathrin Bethge analoge Lichtprojektionen
John Eckhardt Bass und live electronics

Super Jazz Sandwich
The Enneagramme
Flavio Zanuttini - Trp
Florian Walter - Sax
Simon Camatta - Dr

03.11.2018

Samstag 19:00

Simon Camatta - drums
Florian Walter - reeds

Ab 11.00 Uhr WORKSHOP FÜR ALTERNATIVE MUSIKTECHNOLOGIE
Tasos Stamou
in Kooperation mit mex

LIMPE FUCHS UND JAN KLARE
Limpe Fuchs - Pendelsaite, Lithophon, Percussions-Instrumente, Objekte
Jan Klare - Saxophon

WIERSMA & SMEETS UND JACQ PALINCKX
Bram Wiersma (Overhead Projektor, Spiegel und Halogenlämpchen)
Moniek Smeets (Overhead Projektor, Spiegel und Halogenlämpchen)
Jacq Palincks (Gitarre, Objekte)
(Tilburg, NL)

ACHIM ZEPEZAUER UND TASOS STAMOU
Achim Zepezauer - Tischlein Elektrisch
Tasos Stamou - alternative elektroakustische Musikinstrumente

SEMIPROFESSOR DOPPTER JÖPPNER

Das Kernprojekt des Posaunisten und Komponisten Moritz Anthes besteht bereits seit 2016 und ist besetzt wie ein typisches Jazzquintett. In Anthes‘ Kompositionen widmet sich das Ensemble verschiedensten Experimenten und der Verbindung von viel Improvisation mit strikten und komplexen vorgegebenen Strukturen. Nachdem die Band im vergangenen Sommer mit Auftritten gemeinsam mit einen Streichquartett beschäftigt war widmen sie sich nun wieder der puren Quintettbesetzung.
Die Stücke sind eine kompositorische Auseinandersetzung mit den diversen Begeisterungs- und Inspirationsquellen die auf Moritz Anthes einwirken. So treffen zum Teil komplexe moderne Jazzharmonien mit 12-Ton Kompositionkonzepten zusammen und epische Wuchtigkeit trifft auf feingliedrige Rhythmen.
Als Posaunist ist Moritz Anthes klar beeinflusst von Nils Wogram und Albert Mangelsdorff, beides große Improvisatoren aber auch brilliante Techniker.
Moritz Anthes - Posaune und Komposition
Felix Fritsche - Saxophon, Clarinette, Bassklarinette, Flöte
Fabian Neubauer - Klavier
Conrad Noll - Bass
Pablo Liebhaber - Drums

Fred Lonberg-Holm - cello /Simon Camatta - drums

ZEA
Arnold de Boer – vocals, guitar, sampler

Zea is the solo alias of Arnold de Boer, vocalist in The Ex; using a minimal set-up of guitar and sampler, Zea creates a maximal one-man polemical lo-fi punk funk pop juggernaut.

Fred Lonberg-Holm / Simon Camatta DUO
Fred Lonberg-Holm – cello, Simon Camatta – drums
Die beiden Musiker lernten sich vor vier Jahren im Rahmen der soundtripsNRW kennen und schätzen. Sie improvisieren im vertrauten Rahmen, oft leise, aber mit großer Energie. Der Cellist Fred Lonberg-Holm ist seit Jahren fester Bestandteil der Free-Jazz-Szene Chicagos. Er spielte u.a. mit Anthony Braxton und John Zorn und war Mitglied in Peter Brötzmanns legendärem Chicago Tentet. Simon Camatta arbeitet unter anderem mit The Dorf und in diversen Improvisationsprojekten, sowie an verschiedenen Theatern.

EMIMO
Emily Wittbrodt – Cello und Moritz Anthes – Posaune
Beide sind Teil von The Dorf und suchen nach Wegen, die Qualitäten aus der Arbeit an „klassischer Musik“ mit den Freiheiten der Jazzimprovisation zu verknüpfen. Dazu studieren sie das Werk ihrer Helden aus beiden Welten gemeinsam, proben konzentriert an kammermusikalischen Feingefühl und rhythmischer Unabhängigkeit oder widmen sich der harmonischen Analyse von Werken aus Impressionismus, Atonalität oder Dodekaphonie. All das, um es am Ende in den Schmelztiegel der Improvisation zu werfen und die Ergebnisse der Arbeit durch einen klanglichen Querschnitt dieser darzustellen. Dabei ist für beide stets die Beherrschung eines breiten Spektrums an technischen Möglichkeiten auf ihren jeweiligen Instrumenten ein Muss, um die Grenzen stets neu auszuloten, eine Vielfalt an Spieltechniken zu präsentieren, sowie den Sound der beiden sonoren Instrumente Cello & Posaune in besten Licht strahlen zu lassen.

09.11.2018

Freitag 20:00

Today, where jazz is bourgeois and polished, Bostic´s music has a vital and almost uncompromising effect. His striking compositions, fresh, simple and straight-forward function as a wake-up call. Jan Klare – saxofon Kai Weiner – hammond organ Alex Morsey – bass Michael Griener – drums

Miman sind ein improvisierendes Trio bestehend aus dem Fiedler Hans Kjorstad, dem Gitarristen und Klarinettisten Andreas Røysum und dem Bassisten Egil Kalman; drei der aktivsten jungen Stimmen in der florierenden skandinavischen Improv-Szene. Ihr Spektrum reicht von Folk bis hin zu Noise. Als Trio ist ihr Sound geprägt von ihren vielfältigen Hintergründen und Einflüssen; die norwegische, englische und indische Folkmusik fügt sich nahtlos, undogmatisch und organisch in Jazz und zeitgenössische Musik ein. An diesen Schnittstellen von Free Jazz, Folk und freier Improvisation bildet sich eine verträumte, teils Ambient-eske Stimmung heraus, die aber niemals an Dringlichkeit und Belang einbüßt. Außerdem erleben wir den ersten Auftritt des Duos Emimo, das sind die Cellistin Emily Wittbrodt und der Posaunist Moritz Anthes. Beide Teil von The Dorf, suchen sie nach Wegen, die Qualitäten aus der Arbeit an „klassischer Musik“ mit den Freiheiten der Jazzimprovisation zu verknüpfen. Dazu studieren sie die Werke ihrer Helden aus beiden Welten gemeinsam, proben konzentriert an kammermusikalischem Feingefühl und rhythmischer Unabhängigkeit und widmen sich der harmonischen Analyse von Werken aus Impressionismus, Atonalität oder Dodekaphonie. All das, um es am Ende in den Schmelztiegel der Improvisation zu werfen und die Ergebnisse der Arbeit in einem klanglichen Querschnitt darzustellen. Dabei ist für beide die Beherrschung eines breiten Spektrums an technischen Möglichkeiten auf ihren jeweiligen Instrumenten ein Muss: Um die Grenzen ihrer musikalischen Herkünfte neu auszuloten, eine Vielfalt an Spieltechniken zu präsentieren sowie den Sound der beiden sonoren Instrumente Cello und Posaune in bestem Licht strahlen zu lassen. Eintritt 5€, ALG II-Betroffene frei.

10.11.2018

Samstag 20:00

Today, where jazz is bourgeois and polished, Bostic´s music has a vital and almost uncompromising effect. His striking compositions, fresh, simple and straight-forward function as a wake-up call. Jan Klare – saxofon Kai Weiner – hammond organ Alex Morsey – bass Michael Griener – drums

Two Men Shruti Experience
Luftsäulenforschung

Moritz Anthes - Posaune
Florian Walter - Saxophon

12.11.2018

Montag 19:00

Verwechslung mit Klare als Sub

St.Kirchhoff - banjo / Simon Camatta - drums

St.Kirchhoff - banjo / Simon Camatta - drums

01.12.2018

Samstag 17:00

Shiny Toys Festival für zeitbasierte Experimentalkultur

Ringlokschuppen Mülheim Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr

Shiny Toys ist ein jährliches Forum für auditive, visuelle und audiovisuelle Künste im Ruhrgebiet. Kunstschaffende untersuchen mit ihren Arbeiten den Takt und Rhythmus linearer und kreisförmiger Zeit. Shinytoys will zum neunten Mal Gegenüberstellen, Vernetzen, Erforschen, Hinterfragen und Überraschen. Programminfos folgen. ACHTUNG: Das Festival findet im Ringlokschuppen statt.

Feinster Dub aus dem Umlandradio. Natürlich mit dem szeneüblichen Störgeräuschen. St. Kirchhoff - Guitar, Electronics Simon Camatta - Drums Moritz Anthes - Bass

Jan Klare - alto & bass saxophone +++ Julius Gabriel - tenor & baritone saxophone ++++ Norbert Stein - tenor saxophone ++++ Leonard Huhn - alto saxophone

20.12.2018

Donnerstag 20:00

International Music vs. The Düsseldorf Düsterboys

Makroscope Friedrich-Ebert-Strasse 48 45468 Mülheim an der Ruhr

X-MAS BATTLE OF THE BANDS Auf der einen Seite: Die The Düsseldorf Düsterboys. Auf der anderen: International Music. Ein Pressetext, den Medien wie Musikexpress, SPEX, Intro und die New York Times gerne zitieren, enthält Begiffe wie „Coolness“, „Velvet Underground“, „herrlich verspult“ und „Sven Regener“. Aber uns interessiert vor allem die Story zwischen den Liedern. In sanfterer, nachsichtigerer Variante gab es den Plot schon früher (Eastcost/Westcoast, Sargnagel/Engelmann), aber die Feindschaft zwischen den Int-Musics und den Düsterboys ist von einem ganz anderen Kaliber und mündet in teils bürgerkriegsähnlichen Gitarrenriffs („klingt wie eine Waffe“). International Music, die entgegen abwegiger Gerüchte sofort via Google gefunden werden können, trumpfen mit Staatsakt-Deal und Stadiontour auf. Die Düsterboys kontern mit erweiterter Orchestrierung und ausgecheckten Fanvideos. Im Makro wartet die un-stille Nacht der Entscheidung auf sie alle. Eintritt 5€, ALG II-Betroffene frei.

Georg Wissel - (präp.)sax, clarinet, Achim Tang - bass, Simon Camatta - drums, percussion

For Moers festival 2018 Jan Klare invented 2000 – a six piece editionof 1000 1000 = Jan Klare – reeds, Bart Maris – trumpet, Elisabeth Coudoux – cello, Wilbert de Joode – bass + Michael Vatcher – drums, Steve Swell – trombone = 2000

For the Moers festival 2018 Jan Klare invented 2000 – a six piece edition of 1000. Elisabeth Coudoux – cello Wilbert de Joode – bass Bart Maris - trumpet Michael Vatcher – drums Jan Klare - saxophone Steve Swell – trombone